Wir sind mountainbike Guides

und lieben es mit Kids und Jugendlichen unterwegs zu sein!

Wir sind ausgebildet

Die Mountainbike Guides

Alle Guides, die für Bergebezwingen unterwegs sind, haben bei der DIMB e.V. eine Mountainbikeausbildung absolviert und sind regelmäßig auf 1.-Hilfe Schulungen.

Lukas

Lukas ist Gründer der Bergebezwingen Kindermountainbikeschule und ausgebilderter Kids on Bike Guide, sowie geschulter Ersthelfer. Neben Bergebezwingen ist er für die Fahrtechnikschule Happytrails und im Bikepark Samerberg tätig.

Ausbildung

Alexandra

Alexandra ist die bessere Hälfte von Lukas. Sie hat bei der DIMB e.V. das Basismodul Guiding absolviert. Sie hilft bei den Kursen aus und sorgt durch ihre wunderbare Art dafür, dass sich jeder wie Zuhause fühlt und sich die Räder drehen.

Ausbildung

Oli

Oli befindet sich gerade in der Ausbildung zum Mountainbike Guide. Er unterstützt Lukas in allen administrativen und organisatorischen Aufgaben und begleitet die wöchentlichen Trainings mit den Kindern.

Ausbildung

Wer steckt dahinter


Bestimmt hast du dich gewundert, von was wir leben, wenn durch die Kursgebühren höchstens die Kosten gedeckt sind.
Bergebezwingen ist eine Sportarbeit, die sich aus Spenden finanziert. Dazu benötigt es neben Spendern auch einen Verein, der die nötige Infrastruktur gibt und die gleichen Werte lebt. Dieser Verein heißt Sportler ruft Sportler, kurz SRS e.V..

SRS e.V. ist eine christliche Non-Profit-Sportorganisation.
1971 gegründet, ist SRS seit 1986 ein eigenständiger eingetragener Verein im Sportbund Rheinland, mit Sitz in Altenkirchen/Westerwald. Er fördert und begleitet Sportler aller Alters- und Leistungsklassen sowie Menschen in deren Umfeld. Diese Begleitung erfolgt durch unterschiedliche Angebote und in verschiedenen Lebens- und Sportsituationen. Das Ziel ist es, Menschen Freude am Sport, insbesondere aber auch Hoffnung und Perspektive für ihr Leben zu vermitteln. Dazu dienen persönliche Begegnungen, Gespräche und biblische Impulse.

Im Sport. Für Menschen. Mit Gott

Meine Story

Wenn Kinder Radfahren lernen ist das ein ganz besonderer Moment. Unmöglich und kinderleicht liegen hier sehr nah beieinander. Bei mir war das auch so. Die Stützräder durften auf keinen Fall abgemacht werden. Sie waren meine Sicherheit. Ich erinnere mich genau an den Tag, als ich überredet wurde es doch endlich ohne zu probieren. Seitdem hat es mich gepackt! Wir fuhren Rennen durch die Wohnanlagen, bauten uns kleine Schanzen und machten uns auf die Suche nach verborgenen Pfaden. Wie Vögel flügge werden, lernen Kinder Radfahren. Plötzlich wird der Entdeckerradius verzehnfacht.

Als Jugendlicher sparte ich mir durch Zeitungaustragen das erste Mountainbike zusammen. Mein Bike war meine Lady. Ich hatte es nicht in der Garage, sondern im Zimmer stehen. Jetzt war es wichtig den längsten Wheelie zu fahren – bestenfalls am stehenden Schulbus vorbei. Danach wurde das Springen interessant. Wir hatten von der Gemeinde ein Stück Wald zugewiesen bekommen – zum „radeln“ meinte der Bürgermeister. Wir dachten das gleiche und kamen erst mit Schaufeln, dann mit einem ausgeliehenen Traktor mit Frontlader.

Biken war für mich längst mehr als nur ein Sport. Ich war Mountainbiker. Von Kopf, bis Fuß und mit Herz. Die Schule ein notwendiges Übel, das Bike die Erlösung. Ich träumte davon eines Tages von allen bewundert zu werden, rennen zu gewinnen oder einen besonderen Trick zu meistern. Ein Leben ohne biken – unmöglich, nicht lebenswert und totlangweilig. Doch sollte es dabei nicht bleiben. Zwei Ereignisse veränderten innerhalb kurzer Zeit mein Leben. Meine Mutter starb an Krebs und ich hatte einen Sturz im Wald. Mountainbiken war erstmal nicht mehr möglich und fühlte sich im Angesicht des Verlusts meiner Mutter sowieso sinnlos an.

Aber wer war ich ohne Mountainbike?

Ich hatte meine Identität auf das falsche Fundament gebaut. Meine innere Not führte mich zu Gott. Es gibt eine Geschichte in der Bibel, in der zwei Männer sich Häuser bauen. Der Eine ganz entspannt aus Holz auf den Strand, der Andere schwitzt sich ab, weil er ein Steinhaus auf einen Fels baut. Plötzlich kam ein großes Unwetter. Das Haus auf Sand hielt nicht stand. Ich kannte diese Geschichte aus dem Kindergottesdienst. War das mein Fehler? Hatte ich mein Leben auf Sand gebaut?

Eigentlich ist es ganz gleich, ob ich meine Identität von Sport, Geld, Karriere, Gesundheit oder Beziehungen abhängig mache. All das kann bei einem Sturm kaputtgehen. Doch das Leben auf einen Fels bauen? In der Bibel ist der Fels ein Symbol für Gott. Dieser Weg schien für mich der einzige Ausweg und so beschloss ich, dass ab nun Jesus mein Fundament sein sollte. Ich wollte meinen Wert nicht länger von meiner Leistung auf dem Rad abhängig machen, nicht von dem, was andere über mich denken oder was ich besitze, sondern von dem, der mich geschaffen hat und der mich lieb hat.

Und jetzt mal ehrlich. Ist es nicht das nach dem wir uns alle sehnen? Sich angenommen und bedingungslos geliebt fühlen?

Während meines Studiums in Kufstein hielt ich das erste Mal seit vielen Jahren wieder einen Lenker in der Hand und tretete auf meinen Hausberg hoch. Ich war wieder auf dem Bike unterwegs. Doch hatte sich das Wichtigste verändert: Ich musste jetzt nicht mehr biken – ich durfte. Seit dem wuchs in mir der Wunsch, dass ich meine Zeit in das Leben von Kindern und Jugendlichen investieren möchte. Mit ihnen gemeinsam Abenteuer zu meistern und sie erleben lassen, dass sie bedingungslos geliebte Geschöpfe sind – das ist mein Antrieb.

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